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Dr. Brigitte Schäfer-Schwartze

Dr. Brigitte Schäfer-Schwartze arbeitet als Komponistin, Dichterin und Musikwissenschaftlerin

Auf dieser Homepage erhalten Sie Informationen über ihr Schaffen – herzlich willkommen.

Das aktuellste Projekt war eine Auftragskomposition anl. des Prätorius-Projektes des WDR – angeregt vom Komponisten Stefan Heuke.

Mehr zu diesem Projekt hier: https://www1.wdr.de/radio/wdr3/programm/sendungen/wdr3-konzert/konzertplayer-klassik-stefan-heucke-praetorius-projekt-100.html

Ein Corona-Projekt der besonderen Art hat am 1.11. 2021 unter der Schirmherrschaft von Norbert Lammert in der Melanchthon-Kirche in Bochum stattgefunden: 24 internationale Komponist*innen hatten sich im Februar 2021 bereit erklärt, im Prätoriusjahr über eine Pavane des vor 450 Jahren geborenen und vor 400 Jahren verstorbenen Komponisten jeweils ein maximal 5-minütiges Werk – entweder eine Kavierfantasie oder aber Klaviervariationen – zu schreiben. Sinn und Zweck dieser Aufgabe war der Gedanke, den enormen Herausforderungen der bleiernen Coronazeit durch eine sinnstiftende Gemeinschaftsaufgabe zu begegnen. Dem Initiator dieses Projektes, Stefan Heucke, selbst als Komponist an diesem Vorhaben beteiligt, ist es gelungen, seine KollegINNen auf einen gemeinsamen Termin einzuschwören. Ein überaus sachkundiges Publikum folgte dem zweieihalbstündigen, ohne Pause ablaufenden Konzert mit großer Aufmerksamkeit und wahrhaftiger Begeisterung und hatte die einmalige Gelegenheit, die Vielfalt, Diversität und Lebendigkeit der Neuen Musik durch 24 Transformationen des alten Themas (und einer Improvisation) in kompakter und komprimierter Form zu erleben.

Die Komponistin Brigitte Schäfer-Schwartze war an diesem Projekt mit einer 4-minütigen Klavierfantasie beteiligt.

Am 1.12. 2021 wurde dieses ganz besondere und in seiner Art einmalige Konzert im WDR 3 ab 20.03 übertragen.

Zu ihrer Komposition UNE COULEUR NE VIENT JAMAIS SEULE hat Brigitte Schäfer-Schwartze folgenden Kommentar verfaßt:

Die mit energetischen Kräften aufgeladenen Fäden der Vergangenheit konstituieren unsere Gegenwart und erfahren in der gelebten Dynamik des Jetzt einen hochindividualisierten Transformationsprozess: die vorgelegten Kompositionen in ihrer bemerkenswerten Diversität lassen die Vielfalt der Möglichkeiten der Transformation erahnen. Historische Vorbilder zu zitieren, sich auf sie zu beziehen bedeutet immer, verschiedene Zeitebenen zu simultaneisieren; dies wiederum bedeutet, das Phänomen der kontinuierlich verrinnenden Zeit aufzubrechen, und in diesem Kontext erscheint es nicht wichtig, ob die historische Quelle erkennbar wrd, nur durchscheint oder aber als übergeordnete Idee fungiert.

Die vorgelegten Werke der Komponisten Andreas Pieper, Martin Stadtfeld, Martin Pohl-Hesse, Michael Töpel, Marc L. Vogler, Enjott Schneider, Brigitte Schäfer-Schwartze, Alexadr Iradyan, Jörg Birkenkötter, Peter Manfred Wolf, Gerhard Stäbler, Ludger Vollmer, Johannes Marks, Gilad Hochman, Rainer Maria Klaas, Lutz-Werner Hesse, Michael Em Walter, Zachary Wadsworth, Edward Rushton, Wolfgang Andreas Schultz, Dorothea Hofmann, Stefan Heucke, Gilead Mishory wurden dargeboten von den PianistINNen Annette Töpel, Jona Kümper, Hwa-Kyung Yim, Rainer Maria Klaas, Edward Rushton, Gilead Mishory. Den Abschluss des Konzertes bildete eine Improvisation von Michael Gees.

Der Beitrag von Brigitte Schäfer-Schwartze beginnt bei Minute 11:58

„Une couleur ne vient jamais seule“ für Klavier (Interpret ist Jona Klümper)