Du hast Dich in mein Leben
eingeschrieben
mit den Buchstaben der
Unsterblichkeit…
Hinüberschimmert der verborgene Garten
nächtlicher Sonaten
von Resedenduft und
wildduftendem Thymian.
Einsam ist der Pfad
Deiner verwundeten Seele,
sie versinkt zur Nacht
in der Vollkommenheit
des Himmels.
Still sind Deine Hände,
sie ruhen
in der Tiefe
Deines Leibes;
still ist die Stunde
Deines Sterbens,
wenn die Seele heimkehrt
in Nacht
und mondnes Schweigen.
Urfremd auf dieser Erde
flüstert der Gesang
der Nachtviolen
in einsamer Kammer:
wir hörten in unseren Träumen
die Vergänglichkeit
seines Hauches,
doch blieben wir unbehaust..
wir träumten von einem verborgenen Stern
und fühlen das unaussprechliche Geheimnis
des
gestirnten Himmels;
den Tod aber sahen wir nicht.
Tief
ist der Brunnen der Erinnerung,
wenn die Zeit
erlischt
auf allen Uhren.
Erlösung dämmert leise in planetenfernem Läuten;
es schweigt die Seele
still
in kristallnem Gewölk.
Den Tod aber
sahen wir nicht.
Meinem geliebten Mann zum 100. Geburtstag am 30. September 2026
