9. Susa

9. Susa

Fühle Nebelhände einen bleichen Mond in mir ertränken….. sein wächserner Widerschein versinkt ganz still in den schwarzen Weihern meiner wunden Seele… Im Dämmerlicht der Frühe zerstäuben myonengleich die schattenhaften Düfte, Töne und Farben nächtlicher...
9. Susa

8. Zur kühlen Nacht

Zur kühlen Nacht betreten wir voll stummer Bangnis das Mortuarium der scheuen Seelen- ein zaubrisch-düstrer Buchenhain, durchwoben von Fäulnis und verwunschnem Schweigen. Es ist die Stunde der Frühverstorbenen; sie erscheinen und vergehen im elysischen Duft...
9. Susa

7.Der Wald der scheuen Seelen

Gestern noch, zu später Stunde, habe ich ihn abermals besucht, den weltentlegenen, mystisch-fernen Ort der scheuen Seelen – er liegt in den Lüften eines buchenbestandenen Asyls, hoch über der Kuppe eines weitgeschwungenen Hügels, dort, wo die Winde vom Meer...
9. Susa

6. Mein scheues Kind

Mein scheues Kind, Dein Grab Liegt in den Lüften Eleusis´, nah´ den vergänglichen Gefilden Aeoliens, wo die Träume schwer herniedertropfen aus weitgespannten Wolkenfeldern In nächtig-dunkle Zedernhaine; gezeichnet vom bangen Schatten unendlicher Vorzeit erkennen wir...
9. Susa

5. Mondnacht

Alsbald zur Nacht umschlingt uns sanft der Atem anderer Gestirne; wir fühlen sie tief, die „Luft von anderen Planeten“- sie durchwirkt unseren Geist mit immerwährend neuen Stoffen des Ewig-Unverlorenen aller Vorzeitlichkeit; sie fließen und fließen in die...