STILLE

STILLE

Oftmals sehe ich ihn sein Leben zeichnen – zart wie Schemen in Sand oder weiche Erde tupft er sein scheues Geheimnis in das Herz der Pflanzen so geht er am Nachmittag durch meinen wilden Garten streichelt wunde Lilien mit dem Cellobogen Alle Blumen dieser Erde...
STILLE

In früher Morgenstunde

In früher Morgenstunde, wenn ein Gespinst aus ephemeren Nebelfäden die aufgehende Sonne sanft umhüllt und zaubrische Traumgebilde, von Klängen trunken, taumelnd herniedersinken, läutet der Tod die eiserne Glocke; sie tönet herauf aus den düsteren Schlünden der...
STILLE

ELEGIA

Schaurig steht der düstre Wald in nächtlich kahlem Schein; urfremd, als träte Vergängliches aus den Tiefen nachtfarbenen Blattwerks, ein schwacher Widerhall mondener Violenklänge, darin verborgen ein kristallner Augenblick unendlicher Vollkommenheit. Lautlos...
Mythologie und formale Logik

Mythologie und formale Logik

Ein Gesprächskonzert mit Brigitte Schäfer-Schwartze und Gerhart Schäfer Den „Sinn des Komponierens in unserer Zeit” betrachtet Brigitte Schäfer-Schwartze viel mehr mit kulturpessimistischem Argwohn als mit schaffensfreudigem Künstler-ldealismus, wie es die Komponistin...
Kraftfeld Naturraum vom Sinn des Sehens

Kraftfeld Naturraum vom Sinn des Sehens

3. Oktober 1992 11.00 Uhr  Robert-Koepke-Haus Begrüßung der Stipendiaten durch Kultusminister Hans SCHWIER Lesung Jürgen BECKER Pause 15.00 Uhr  Werkhaus Autoren im Gespräch “Wie kann man heute über Natur schreiben”   Gesprächsleitung: Hans Georg BULLA                ...